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Was kostet eine Legehenne? Kaufpreis und Haltungskosten erklärt

Von La Rédaction — Ma Petite Ferme · 19/08/2026

Was kostet eine Legehenne? Kaufpreis und Haltungskosten erklärt

Was kostet eine Legehenne beim Kauf?

Bevor man mit der Legehennenhaltung beginnt, stellt sich oft als erstes die Frage nach dem Budget. Der Kaufpreis einer Legehenne variiert je nach mehreren Kriterien: Rasse, Alter, Herkunft und Haltungsform. In der Regel sollte man mit 5 bis 15 Euro pro Henne für eine legebereite Junghennen im Alter von 18 bis 20 Wochen rechnen. Robuste Rassen wie die Gauloise Dorée oder das Sussex-Huhn liegen eher im unteren Preisbereich, während ausgewählte Rassen oder solche aus ökologischer Landwirtschaft die 12 Euro pro Tier überschreiten können. Der Kauf direkt beim Brütereifachbetrieb oder einem lokalen Züchter bleibt häufig die wirtschaftlichste und zuverlässigste Lösung für den Einstieg.

Installations- und Ausstattungskosten für den Hühnerstall

Die anfängliche Investition beschränkt sich nicht nur auf den Tierkauf. Es muss auch die Einrichtung eines geeigneten Lebensraums eingeplant werden. Ein qualitativ hochwertiger Hühnerstall für eine kleine Familien- oder Hofhaltung kostet je nach Größe und Material zwischen 200 und 1.500 Euro. Hinzu kommt die notwendige Ausstattung: Futtertröge, Tränken, Legenester und Einstreu. Rechnen Sie mit etwa 50 bis 150 Euro zusätzlich für die Grundausstattung. Wenn Sie den Hühnerstall selbst bauen, können Sie diesen Kostenpunkt erheblich reduzieren, vorausgesetzt, Sie halten die Tierschutz- und Biosicherheitsstandards ein.

Welches Budget ist für die Fütterung einzuplanen?

Die Fütterung stellt die wichtigste laufende Ausgabe in der Legehennenhaltung dar. Eine erwachsene Henne verbraucht im Durchschnitt 120 bis 130 Gramm Alleinfutter pro Tag. Für einen 25-kg-Sack Standard-Legefutter sollten Sie je nach Qualität und Zertifizierung (konventionell, Label, biologisch) zwischen 12 und 18 Euro einplanen. Dies entspricht Futterkosten von etwa 1,50 bis 2,50 Euro pro Henne und Monat. Durch die Ergänzung mit Küchenabfällen, Gartenkräutern oder auf dem Hof erzeugtem Getreide lassen sich diese Ausgaben spürbar verringern und gleichzeitig die Ration Ihrer Hennen bereichern.

Tierärztliche und gesundheitliche Kosten vorausplanen

Auch bei einer kleinen Haltung sollten die Gesundheitskosten nicht vernachlässigt werden. Planen Sie Ausgaben für die Impfung (Marek, Newcastle, Infektiöse Bronchitis), die Parasitenbehandlung und gelegentliche Tierarztbesuche ein. Im Durchschnitt reicht ein Budget von 2 bis 5 Euro pro Henne und Jahr für eine gut geführte und ordnungsgemäß vorbeugende Haltung. Ein Herdenbuch zu führen und Ihre Tiere täglich zu beobachten ermöglicht es Ihnen, gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und hohe Kosten zu vermeiden.

Rentabilität: Wann amortisiert sich eine Henne?

Eine gute Legehenne produziert in den ersten zwei Produktionsjahren zwischen 250 und 300 Eiern pro Jahr. Wenn Sie Ihre Eier im Direktverkauf ab Hof zwischen 0,30 und 0,50 Euro pro Stück verkaufen, ist die Amortisierung schnell erreicht. Unter Einbeziehung aller Kosten (Kauf, Futter, Einstreu, Gesundheitskosten) liegen die Selbstkosten für ein Dutzend Eier zwischen 1,80 und 3 Euro, was Erzeugern, die ihre Produktion über Direktvermarktung verwerten, eine komfortable Marge lässt. Der Schlüssel zur Rentabilität liegt in einer konsequenten Herdenführung und einer guten lokalen Vermarktung Ihrer Eier.

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