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Was fressen Legehennen? Die ideale Ernährung für qualitativ hochwertige Eier

Von La Rédaction — Ma Petite Ferme · 02/08/2026

Was fressen Legehennen? Die ideale Ernährung für qualitativ hochwertige Eier

Der essentielle Nährstoffbedarf von Legehennen

Eine gesunde Legehenne hat ganz bestimmte Ernährungsbedürfnisse. Um regelmäßig Eier zu produzieren, benötigt sie eine ausreichende Versorgung mit Proteinen, Kalzium, Vitaminen und Mineralstoffen. Eine unausgewogene Ernährung führt schnell zu einem Rückgang der Legeleistung, dünnen Eierschalen oder stumpfem Gefieder. Als Kleinerzeuger ist das Verständnis der Ernährung Ihrer Legehennen die Grundlage einer erfolgreichen Haltung.

Die Grundlage der Ernährung: Getreide und Pellets

Das Fundament der Futterration einer Legehenne bildet Getreide wie Weizen, Mais oder Gerste. Diese Futtermittel liefern die für die tägliche Aktivität Ihrer Geflügel notwendige Energie. Zur Vereinfachung des Managements werden Pellets oder spezielles „Legehennen"-Mehl besonders empfohlen. Diese industriellen oder handwerklich hergestellten Mischungen sind so formuliert, dass sie den gesamten Nährstoffbedarf der Henne in einer einzigen Gabe decken. Rechnen Sie mit etwa 120 bis 150 Gramm Futter pro Henne und Tag.

Kalzium: unverzichtbar für feste Eierschalen

Die Schale eines Eies besteht zu mehr als 90 % aus Kalziumkarbonat. Es ist daher entscheidend, Ihre Hennen mit Kalzium zu supplementieren, besonders in Zeiten starker Legeleistung. Stellen Sie dazu Ihrem Geflügel zerstoßene Austernschalen oder körnigen Kalkstein in einem separaten Futtertrog zur Verfügung. Zermahlene Eierschalen aus Ihrer eigenen Produktion können ebenfalls geeignet sein, sofern diese vor dem Anbieten gründlich gereinigt und getrocknet werden.

Proteine zur Unterstützung der Eierproduktion

Proteine spielen eine grundlegende Rolle bei der Bildung von Eiweiß und Eigelb. Hühner sind von Natur aus Allesfresser: Sie jagen leidenschaftlich gerne Insekten, Regenwürmer und Schnecken, wenn sie Zugang zu einem Außengehege haben. Sie können ihnen auch Soja- oder Sonnenblumenschrot, gekochte Hülsenfrüchte oder in einer Insektenzucht produzierte Maden anbieten. Im Freiland bietet eine gute Weide ebenfalls nicht zu vernachlässigende natürliche Proteinquellen.

Obst, Gemüse und Küchenreste: willkommene Ergänzungen

Legehennen schätzen gesunde Küchenreste sehr: Gemüseschalen, Karottengrün, Salatblätter, altbackenes Brot oder beschädigtes Obst. Diese Lebensmittel diversifizieren ihre Ration und liefern ihnen wertvolle Vitamine. Achten Sie jedoch darauf, bestimmte giftige Lebensmittel zu vermeiden, wie Avocado, rohe Zwiebeln in großen Mengen, Schokolade oder übermäßig viele Zitrusfrüchte. Achten Sie außerdem darauf, dass die Reste nicht schimmelig oder vergoren sind.

Wasser: das oft vergessene Nahrungsmittel

Wasser ist das wichtigste und am häufigsten vernachlässigte Nahrungsmittel. Eine Legehenne trinkt zwischen 200 und 300 ml Wasser pro Tag, bei Hitze noch mehr. Selbst ein kurzer Wassermangel kann zu einem drastischen Rückgang der Legeleistung führen. Achten Sie darauf, täglich sauberes, frisches und erneuertes Wasser anzubieten. Im Winter sollten Sie darauf achten, dass die Tränken nicht einfrieren.

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