Woche 31: Umgang mit der Sommerhitze für das Wohlbefinden Ihrer Rinder
Von La Rédaction — Ma Petite Ferme · 27/07/2026

Warum ist Woche 31 für Ihre Rinder so kritisch?
Wir befinden uns mitten im Juli, und die Thermometer klettern manchmal auf alarmierende Werte. Für Ihre Rinder liegt die Thermokomfortzone zwischen 5 und 20 °C. Über 25 °C setzt Hitzestress allmählich ein, was zu einem Rückgang der Futteraufnahme, einem Einbruch der Milchleistung bei Fleisch- oder Milchkühen und einem erhöhten gesundheitlichen Risiko führt. Als Kleinerzeuger ermöglicht Ihnen eine frühzeitige Vorbereitung auf diese Auswirkungen, diese Sommerperiode gelassen zu überbrücken.
Beschattung und Belüftung: Ihre unverzichtbaren Verbündeten
Die absolute Priorität in dieser Woche 31 besteht darin, einen dauerhaften Zugang zu Schatten sicherzustellen. Wenn Ihre Weiden über Bäume oder Hecken verfügen, werden Ihre Tiere in den heißesten Stunden des Tages instinktiv dort Zuflucht suchen. Im Stall sollten Sie die Belüftungsklappen so weit wie möglich öffnen und die ordnungsgemäße Funktion Ihrer Ventilatoren überprüfen. Schon ein leichter Luftzug kann die gefühlte Temperatur um mehrere Grad senken und den Komfort Ihrer Tiere erheblich verbessern. Scheuen Sie sich nicht, den Boden des Stalls am Morgen leicht zu befeuchten, um einen langanhaltenden Kühleffekt zu erzielen.
Frisches Wasser: eine absolute Priorität für Ihre Herde
Bei starker Hitze kann ein erwachsenes Rind bis zu 80 bis 100 Liter Wasser pro Tag trinken, also doppelt so viel wie gewöhnlich. Überprüfen Sie täglich den ordnungsgemäßen Durchfluss Ihrer Tränken und reinigen Sie diese regelmäßig, um die Vermehrung von Algen oder Bakterien zu verhindern, die Ihre Tiere vom Trinken abhalten könnten. Platzieren Sie die Tränkestellen nach Möglichkeit im Schatten und erneuern Sie das Wasser wenn möglich in den kühleren Tagesstunden. Schon eine leichte Dehydratation verschlimmert den Hitzestress erheblich.
Die Herdenführung während der Hitzewelle anpassen
Überdenken Sie Ihre Arbeitszeiten rund um die Herde: Versetzen Sie Tiere, führen Sie tierärztliche Behandlungen durch und nehmen Sie Fixierarbeiten frühmorgens vor 9 Uhr oder abends nach 19 Uhr vor. Vermeiden Sie jeden Transport per Lastwagen in den heißen Stunden. Bei der Fütterung empfiehlt es sich, hochwertiges Raufutter lieber abends als tagsüber anzubieten, da die Verdauung zusätzliche Körperwärme erzeugt. Achten Sie sorgfältig auf Anzeichen eines Hitzschlags: starkes Keuchen, übermäßiger Speichelfluss, schwankender Gang. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall unverzüglich Ihren Tierarzt.
Erhöhte Wachsamkeit für einen gelassenen Start in den Herbst
Für Ihre Rinder in dieser heißen Woche 31 gut zu sorgen bedeutet auch, eine gute Wiederaufnahme ihrer Leistungen im Herbst vorzubereiten. Eine im Sommer gut geführte Herde kommt schneller und stärker wieder in Schwung, sobald die Temperaturen sinken. Nehmen Sie sich jeden Tag die Zeit, Ihre Tiere zu beobachten: Es ist das beste Diagnosewerkzeug, das Ihnen als aufmerksamer und leidenschaftlicher Landwirt zur Verfügung steht.
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