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Fütterungstabelle für Legehennen: Alles, was Sie wissen müssen

Von La Rédaction — Ma Petite Ferme · 02/08/2026

Fütterungstabelle für Legehennen: Alles, was Sie wissen müssen

Warum sollte man seine Legehennen gut ernähren?

Die Ernährung ist das zentrale Fundament der Eierproduktion in der Hofhaltung. Eine gesunde Legehenne produziert bis zu 300 Eier pro Jahr, jedoch nur, wenn ihr Nährstoffbedarf vollständig gedeckt ist. Ein Mangel an Proteinen, Kalzium oder Vitaminen führt schnell zu einem Einbruch der Legeleistung, brüchigen Schalen oder Gesundheitsproblemen. Bevor Sie die Fütterungstabelle zu Rate ziehen, bedenken Sie, dass jede Ration an das Alter, die Jahreszeit und das Produktionsstadium Ihres Geflügels angepasst werden muss.

Tabelle des Nährstoffbedarfs der Legehenne

Hier ist eine Referenztabelle zur Deckung des täglichen Bedarfs einer erwachsenen Legehenne (ca. 1,8 bis 2,2 kg):

  • Alleinfuttermittel: 120 bis 130 g pro Tag
  • Proteine: 15 bis 17 % der Ration (d. h. 18 bis 22 g)
  • Kalzium: 3,5 bis 4 g pro Tag (Austernschalen zur freien Verfügung)
  • Phosphor: 0,35 bis 0,45 % der Ration
  • Energie: 270 bis 290 kcal umsetzbare Energie
  • Wasser: 200 bis 250 ml pro Tag (nach Belieben, sauberes und frisches Wasser)

Diese Werte bilden eine solide Grundlage für jeden Anfänger oder erfahrenen Tierhalter, der sein Futtermanagement strukturiert und gewissenhaft gestalten möchte.

Die verschiedenen Fütterungsphasen nach Alter

Die Ernährung der Legehenne verändert sich im Laufe ihres Lebens. Während der 0 bis 6 Wochen (Kükenphase) ist der Proteinbedarf hoch und liegt zwischen 18 und 20 %. Von 7 bis 18 Wochen (Junghennenphase) wechselt man zu einem Aufzuchtfutter mit 14 bis 16 % Protein, wobei der Kalziumgehalt reduziert wird, um die Nieren nicht zu überlasten. Mit Beginn der Legephase (ab etwa 18 bis 20 Wochen) stellt man auf ein kalziumreiches Legefutter um, um die Festigkeit der Eierschalen zu gewährleisten.

Natürliche Ergänzungsfutter und zu vermeidende Lebensmittel

In der Hofhaltung ist es üblich, die Ration mit natürlichen Lebensmitteln anzureichern. Schalen von gekochtem Gemüse, ganze Mais- oder Weizenkörner, frische Kräuter und Insekten sind ausgezeichnete Ergänzungen. Dagegen sind bestimmte Lebensmittel absolut verboten: Avocado, rohe Zwiebeln, große Mengen Zitrusfrüchte, ungekochte Fleischreste und übermäßiges Salz sind giftig für Hühner.

Praktische Tipps für Erzeuger im Direktvertrieb

Für Erzeuger, die ihre Eier im Direktverkauf anbieten, ist die Qualität der Ernährung ein echtes Verkaufsargument. Der Einsatz von regionalem Getreide, gekeimten Körnern oder einer Ergänzung mit aromatischen Kräutern kann den Unterschied in den Augen Ihrer Kunden ausmachen. Denken Sie auch daran, Ihre Fütterungsweise auf Ihrer Etikettierung oder an Ihrem Marktstand anzugeben: Transparenz stärkt das Vertrauen und bindet Ihre Kundschaft.

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